Samstag, 7. Juli 2007

Mirage by Oposito, Bow/London, 23 Juni 2007

An diesem Samtag traf ich einen Bekannten, Tim, in Bow (Teil von London), um die Mirage Show der französischen Truppe Oposito in und um die Roman Road und den Mile End Park zu sehen. Der Event war Teil des Greenwich & Docklands International Festival. Das Wetter war weiterhin regnerisch aber zumindest kein totaler Dauerregen.
Man wusste nicht recht was einen erwartet, so lansgam sammelte sich eine Menschenmenge an der Stelle wo es losgehen sollte, im Hintergund waren grosse abgedeckte Figuren/Wagen zu sehen.
21 Uhr 36 - Feurbälle zuckten die Strasse entlang und zogen Rauchschwaden hinter sich her, eine Gruppe vermummter Gestalten mit Wellblechstuecken "bewaffnet" zog langsam an uns vorbei, die Zuschauer schlossen sich ihnen an, gespannt was denn da nun kommen möge.
Sie führten uns in den stockdunklen Mile End Park rannten plötzlich los, unter ohrenbetäubendem Lärm die Wellbleche hinter sich herziehend - wir alle im Schweinsgalopp hinterher - und bildeten schliesslich einen Kreis.
(Video 1)
Uneheimliche Geräusche tönten hinter der Wellblechwand hervor, Flammen schlugen heraus und plötzlich fielen die Bleche und Mitglieder eines afrikanischen Stammes mit langen Rohren in den Händen stand vor uns. Die Rohre wurden zu Fackeln, die Gruppe zog wieder Richtung Roman Road, wo aus überdimensionalen Puppen diverse Klänge und Musik schallte und alle die Strasse weiter entlangzogen...
(Video 2)
Usw, usw,... das kann man alles gar nicht aufzählen, die Bilder (unten) und Videos geben einen kleinen Eindruck, aber aufgrund der Dunkelheit natürlich kaum mit der realen Erfahrung zu vergleichen.
Weiteres Video-Material: Tanz der Schirme und Parade der Tiere.
Die Parade endete mit einem Feuerwerk und nach einem Zwischenstopp beim Chinesen nahm ich die letzte Ubahn nach hause.


Mirage on Roman Road

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Erwischt! Brauchst mir den Link nicht mehr schicken. ;-)

Danke für die Fotos & Videos - echt kein Vergleich zum Live-Erlebnis, aber toll zum Erinnern. War doch ziemlich surreal...

...und am nächsten Tag ging das GDIF Festival so weiter und lud zu weiteren Träumereien ein.