Mein Weihnachtsmenü heute abend hat Brokkoli als Beilage - mal sehen ob es mir auch so gut schmeckt ;-)
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Montag, 15. Dezember 2008
Advent in England, Dezember 2008
Nach Paris-Trip und Murder Mystery standen Ende November noch Beer o'Clock Pub Quiz (mein Team wurde 2.!), die "5 Jahre DiL"-Party im Zeitgeist bei der sowohl der Gründer (der gar nicht mehr in London lebt) also auch die Admins anwesend waren und Geschenke erhielten, und ein Besuch beim German Film Festival ("Die Tränen meiner Mutter") an.
Und auf einmal war es schon Dezember und der Weihnachtspartystress begann...
Los ging es am 4.12. mit einem kurzem Besuch auf dem Cologne Christmas Market beim London Eye mit ein paar Leuten (AWD). Es gab Glühwein, Bratwurst & Co, aber insgesamt sind dort nur ein paar Buden.
Weiter ging's am 6.12. mit einer Nikolaus-Party bei James und Steffi in Islington. Verteilt auf Wohnzimmer und Partykeller tummelten sich an die 20 Leute, es gab Glühwein, Feuerzangenbowle und diverse Weihnachtsleckereien und zum Schluss noch ein weihnachtliches Quiz (auch hier wurde ich erstaunlicherweise 2. und verpasste somit knapp eine Flasche Veuve).
Exkurs: was ist Panto?
Die Britische Pantomime (liebevoll "Panto" genannt), ist eine populäre Form des Theaters, das Gesang, Tanz, Slapstick und zeitgenössische Witze miteinander verbindet, und das von der Teilnahme des Publikums lebt. Der Bösewicht wird ausgebuht und ausgezischt. Ein bisschen wie Kasperltheater. Manchmal werden auch Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt. Fast immer wirken Prominente als Darsteller mit und es dürfen auch nicht die Männer in Frauenrollen fehlen. Die Kostüme und Lieder sind over the top übertrieben und kitschig. Die Gags beziehen sich oft auf aktuelle Nachrichten und Ereignisse - von Dschungelcamp bis Finanzkrise ist alles dabei.
Das Wort "Pantomime" kommt vom griechischen "Pantómîmos", einer Form des expressiven Tanzes, der durch einen nicht sprechenden Darsteller geprägt war, welcher die Geschichte durch Gesten, Bewegungen und Posen erzählte. In England waren diese Bühnenaufführungen allgemein als "Harlequinaden" bekannt. Als die Popularität der Phantomime wuchs, improvisierten die darstellenden Künstler zunehmend während sie die Geschichte erzählten, und behielten dabei gleichzeitig die originalen Charaktere bei. Diese sich immer wieder verändernden Aufführungen wurden zu der entscheidenden Stärke, die das Weiterbestehen der Pantomime sicherte. Die meisten der Geschichten stammten aus allseits bekannten Märchen, der Folklore und anderen Qüllen solcher guten "Fabeln" und die Drehbücher entwickeln sich immer noch weiter während die Zeit fortschreitet.
Auch beim Panto in Wimbledon wurden all diese Kriterien voll erfüllt.
Direkt weiter am 12.12. der Indigo Christmas-Do. Ab 14 Uhr hatten wir frei um uns umzuziehen etc (das Motto war Glamour) und die Party fand statt im Cumberland Hotel London. Zunächst gab es dort ab 18 Uhr Drinks in der Kua Bar bis so langsam alle eingetrudelt waren aus London, Leeds und Manchester. Um 19.30 ging es ein Stockwerk tiefer in die Rhodes W1 Brasserie von Gary Rhodes wo wir an mehreren langen oder runden Tischen verteilt waren. Zum Glück gab es einen Sitzplan! Ich sass zusammen mit Sean McG, Aaron, Tim S, Chris C und Kirstin aus den London Offices, sowie Chris N und Sarah McD aus dem Leeds bzw Manchester office zusammen. Das Essen war super, v.a. die ‚Sauteed medallions of beef’ (Rindsmedaillons) die ich hatte – cooked to perfection! Es gab dann noch eine free bar und ein DJ legte (ziemlich schlechte) Musik auf. Irgendwann nach 12 trat ich den Heimweg an.

Und auf einmal war es schon Dezember und der Weihnachtspartystress begann...Los ging es am 4.12. mit einem kurzem Besuch auf dem Cologne Christmas Market beim London Eye mit ein paar Leuten (AWD). Es gab Glühwein, Bratwurst & Co, aber insgesamt sind dort nur ein paar Buden.
Weiter ging's am 6.12. mit einer Nikolaus-Party bei James und Steffi in Islington. Verteilt auf Wohnzimmer und Partykeller tummelten sich an die 20 Leute, es gab Glühwein, Feuerzangenbowle und diverse Weihnachtsleckereien und zum Schluss noch ein weihnachtliches Quiz (auch hier wurde ich erstaunlicherweise 2. und verpasste somit knapp eine Flasche Veuve). Am 8.12. ein zwar nicht weihnachtliches aber doch zumindest vom Namen her winterliches Konzert von der deutschen Band Polarkreis 18 ("Allein, allein") im Metro Club. Ganz in weiss gaben die Jungs aus Dresden eine super Show zum besten und auch die Vorbands aus Norwegen und Berlin waren gut drauf und die Musik "mal was anderes" ;-)
11.12. – Weihnachts-"Panto" mit Birgit im New Wimbledon Theatre: Cinderella!
11.12. – Weihnachts-"Panto" mit Birgit im New Wimbledon Theatre: Cinderella!
Exkurs: was ist Panto?Die Britische Pantomime (liebevoll "Panto" genannt), ist eine populäre Form des Theaters, das Gesang, Tanz, Slapstick und zeitgenössische Witze miteinander verbindet, und das von der Teilnahme des Publikums lebt. Der Bösewicht wird ausgebuht und ausgezischt. Ein bisschen wie Kasperltheater. Manchmal werden auch Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt. Fast immer wirken Prominente als Darsteller mit und es dürfen auch nicht die Männer in Frauenrollen fehlen. Die Kostüme und Lieder sind over the top übertrieben und kitschig. Die Gags beziehen sich oft auf aktuelle Nachrichten und Ereignisse - von Dschungelcamp bis Finanzkrise ist alles dabei.
Das Wort "Pantomime" kommt vom griechischen "Pantómîmos", einer Form des expressiven Tanzes, der durch einen nicht sprechenden Darsteller geprägt war, welcher die Geschichte durch Gesten, Bewegungen und Posen erzählte. In England waren diese Bühnenaufführungen allgemein als "Harlequinaden" bekannt. Als die Popularität der Phantomime wuchs, improvisierten die darstellenden Künstler zunehmend während sie die Geschichte erzählten, und behielten dabei gleichzeitig die originalen Charaktere bei. Diese sich immer wieder verändernden Aufführungen wurden zu der entscheidenden Stärke, die das Weiterbestehen der Pantomime sicherte. Die meisten der Geschichten stammten aus allseits bekannten Märchen, der Folklore und anderen Qüllen solcher guten "Fabeln" und die Drehbücher entwickeln sich immer noch weiter während die Zeit fortschreitet.
Auch beim Panto in Wimbledon wurden all diese Kriterien voll erfüllt.
Direkt weiter am 12.12. der Indigo Christmas-Do. Ab 14 Uhr hatten wir frei um uns umzuziehen etc (das Motto war Glamour) und die Party fand statt im Cumberland Hotel London. Zunächst gab es dort ab 18 Uhr Drinks in der Kua Bar bis so langsam alle eingetrudelt waren aus London, Leeds und Manchester. Um 19.30 ging es ein Stockwerk tiefer in die Rhodes W1 Brasserie von Gary Rhodes wo wir an mehreren langen oder runden Tischen verteilt waren. Zum Glück gab es einen Sitzplan! Ich sass zusammen mit Sean McG, Aaron, Tim S, Chris C und Kirstin aus den London Offices, sowie Chris N und Sarah McD aus dem Leeds bzw Manchester office zusammen. Das Essen war super, v.a. die ‚Sauteed medallions of beef’ (Rindsmedaillons) die ich hatte – cooked to perfection! Es gab dann noch eine free bar und ein DJ legte (ziemlich schlechte) Musik auf. Irgendwann nach 12 trat ich den Heimweg an.
Am nächsten Tag stand ja schon Christine‘s Glühwein & Waffeln-Nachmittag an. Am 13.12. ging es also raus nach Dulwich (Honour Oak Park) – nach etwas Kampf mit der Butter für den Teig gab es Waffeln satt, bis zu 12 Leute drängelten sich in Christine’s Bude und am Ende waren 7 Flaschen Glühwein verschwunden – uffz!
Damit nicht genug hatten sich vier ganz eifrige Christkindlein (Tim, Christine, Jenny, Steffi E und ich) für Sonntag, 14.12. zum Ausflug auf den grossen deutschen Weihnachtsmarkt in Birmingham verabredet.
It's the largest authentic German Christmas Market outside of Germany or Austria!
Gegen 11.30 traff man sich am Bahnhof Euston und in 1.5 Stunden ging es für nur 10 Pfund (Frübuchertarif!) nach „Brum“. Nach einem kurzen Fussmarsch von der Station zum Markt, vobei am Bullring, machten wir einen ersten Rundgang vorbei an nicht enden wollenden Reihen von Buden, entlang der Einkaufsstrasse und auf dem Platz vor dem Rathaus. Einen ersten Snack gab es am Brezel-Stand, gefolgt von Feuerzangenbowle und heisser Schokolade mit Bailey‘s. Es folgte eine Runde Riesenbratwurst.
Zur Verdauung spazierten wir hinüber zum Kanalviertel und so langsam wurde es auch dunkel. Ein Zwischenstopp in einem urigen Cafe am Kanal (Kaffe, Kakao und Winter-Pimms) zum aufwärmen, dann ging es zurück zum Weihnachtsmarkt. Es wurden ein paar Einkäufe getätigt, von Kunsthandwerk bis zu deutschem Brot, und es gab eine weitere Runde Glühwein – beim singenden Elch! Steffi und ich verdrückten dann noch knusprig gegrillten Schweinebraten mit Semmelknödel und Kraut (wia dahoam!) und Tim entschied sich für Bratkartoffeln und Champignons mit Knobisausce. Für Christine und Jenny gab es fritierten Käse.
Gegen 19 Uhr rollten wir dann wieder Richung Bahnhof und verschliefen, völlig erschöpft, das meiste der Rückfahrt. Gut war’s!
Mehr Fotos von einigen der obigen Events hier:
It's the largest authentic German Christmas Market outside of Germany or Austria!
Gegen 11.30 traff man sich am Bahnhof Euston und in 1.5 Stunden ging es für nur 10 Pfund (Frübuchertarif!) nach „Brum“. Nach einem kurzen Fussmarsch von der Station zum Markt, vobei am Bullring, machten wir einen ersten Rundgang vorbei an nicht enden wollenden Reihen von Buden, entlang der Einkaufsstrasse und auf dem Platz vor dem Rathaus. Einen ersten Snack gab es am Brezel-Stand, gefolgt von Feuerzangenbowle und heisser Schokolade mit Bailey‘s. Es folgte eine Runde Riesenbratwurst.
Zur Verdauung spazierten wir hinüber zum Kanalviertel und so langsam wurde es auch dunkel. Ein Zwischenstopp in einem urigen Cafe am Kanal (Kaffe, Kakao und Winter-Pimms) zum aufwärmen, dann ging es zurück zum Weihnachtsmarkt. Es wurden ein paar Einkäufe getätigt, von Kunsthandwerk bis zu deutschem Brot, und es gab eine weitere Runde Glühwein – beim singenden Elch! Steffi und ich verdrückten dann noch knusprig gegrillten Schweinebraten mit Semmelknödel und Kraut (wia dahoam!) und Tim entschied sich für Bratkartoffeln und Champignons mit Knobisausce. Für Christine und Jenny gab es fritierten Käse.
Gegen 19 Uhr rollten wir dann wieder Richung Bahnhof und verschliefen, völlig erschöpft, das meiste der Rückfahrt. Gut war’s!
Mehr Fotos von einigen der obigen Events hier:
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| Pre-Christmas 2008 |
Freitag, 12. Dezember 2008
Masterplan Mekka, Dezember 2008
Jeder hat schonmal davon gehört, die berühmte Al-Haram-Moschee in Mekka , wo jeden Tag hunderte von Moslems hinpilgern um um die Ka’aba (der schwarze Würfel in der Mitte) zu laufen – oder so ähnlich...
Die Mosche ist riesig und es passen bis zu 950,000 Menschen rein – zu sehen hier:


Diesen Monat wurden Pläne des Königs von Saudi Arabien, Abdullah ben Abdulaziz (Abdullah ibn Abd al-Aziz), bekannt, die Moschee zu vergrössern für bis zu 1.5 Millionen Gläubige, sowie in einer späteren Phase für bis zu 3 Millionen. Innerhalb von 5-10 Jahren soll ein weiteres an die Moschee angrenzendes Gebiet gestaltet und bebaut werden.
Eine Gruppe von Star-Architekten aus alles Welt arbeitet nun an ersten Ideen und Entwürfen.
Die erste Vision von Foster + Partners und Zaha Hadid Architects aus Grossbritannien sieht so aus:
The bigger the better...
Hier die Artikel aus dem Architect‘s Journal:
http://www.architectsjournal.co.uk/news/dailynews/2008/12/exclusive_first_picture_of_mecca_plans.html
http://www.architectsjournal.co.uk/news/dailynews/2008/11/foster_and_hadid_to_redesign_mecca.html
http://www.architectsjournal.co.uk/comments/comment_in_aj/2008/12/the_starchitects_learn_arabic.html
Die Mosche ist riesig und es passen bis zu 950,000 Menschen rein – zu sehen hier:


Diesen Monat wurden Pläne des Königs von Saudi Arabien, Abdullah ben Abdulaziz (Abdullah ibn Abd al-Aziz), bekannt, die Moschee zu vergrössern für bis zu 1.5 Millionen Gläubige, sowie in einer späteren Phase für bis zu 3 Millionen. Innerhalb von 5-10 Jahren soll ein weiteres an die Moschee angrenzendes Gebiet gestaltet und bebaut werden.
Eine Gruppe von Star-Architekten aus alles Welt arbeitet nun an ersten Ideen und Entwürfen.
Die erste Vision von Foster + Partners und Zaha Hadid Architects aus Grossbritannien sieht so aus:
The bigger the better...Hier die Artikel aus dem Architect‘s Journal:
http://www.architectsjournal.co.uk/news/dailynews/2008/12/exclusive_first_picture_of_mecca_plans.html
http://www.architectsjournal.co.uk/news/dailynews/2008/11/foster_and_hadid_to_redesign_mecca.html
http://www.architectsjournal.co.uk/comments/comment_in_aj/2008/12/the_starchitects_learn_arabic.html
Freitag, 28. November 2008
Dienstag, 25. November 2008
Movember 2008
MOvember, nicht November. Schon seit einigen Jahren ist dies das Motto einer Charity zu "Männer-Krebsarten". Lass dir einen Schnurrbart (MOustache auf engl.) wachsen im November und sammel Geld für die Charity. Und dieses Jahr sind auch ein paar meiner Kollegen dabei - Greg, Peter und Chris:
Laut den offiziellen Regeln sind Goaties und Bärte eigentlich nicht erlaubt, es soll ein richtig scheisse aussehender 70er/80er Jahre Oliba sein, aber naja, besser als gar nix...
Die Komplette Mo-Truppe mti Tom und Adrejsz ist hier verewigt:
Spenden kann man hier: https://www.movember.com/uk/donate/donate-details.php?action=sponsorlink®o=1926381&country=uk
Murder Mystery in Putney, 22.November 2008
Murder in Las Vegas
It’s the first anniversary of the launch of the multi-million dollar Sweaty Palms hotel and casino. Only a few hand-picked guests have been invited to celebrate by the hotel’s owner Roland Ewynn. But during the big event, Roland is found dead in his office, stabbed by one of his guests!
You are invited to join us to help solve the mystery of the “Murder in Las Vegas.”
Your fellow guests will include:
Al Shukup - Elvis Impersonator (he’s a hunk a hunk of burning love!)
Bet Black - Pit Boss (Give her a spin, you might just win!)
Candi Tassel - Show Girl (she shakes her booty to earn booty)
Tommy Gunn - Mobster (he shoots first and asks questions later!)
Chip Leader – Poker Ace (he’ll flip on the turn and take you down the river!)
Sherry Strunk- Cocktail Waitress (she’ll serve drinks and herself on the bar!)
Jen Ewynn – Casino Hostess (she does anything to keep the punters coming!)
Harry Hou’Didme – (he likes to disappear in a poof!)
Sheik Aleg - Arab Billionaire (a wife a day makes the Sheik want to play!)
Scarlet O’Deara – Hollywood Starlet (quite frankly she doesn’t gives a damn!)
Die Einladung war von Steffi E - und meine Rolle war Candi Tassel!!! Nach etwas Shopping frenzy am Samstag morgen stand dann meint Outfit - eigentlich war nur das Kleid neu (und das war günstig von H&M) und der, ähhm, Kopfschmuck. Das Kleid wird noch Verwendung finden im Karneval 2009... Glitzer-Wimpern, Federboa & Co habe ich noch zu hause ausgegraben. Auch alle anderen Gäste hatten sich ihrer Rolle entsprechend verkleidet so gut es ging - und manche blieben den ganzen Abend "in character" :-) Aber seht selbst...
Es gab superviel zu essen (und zu trinken...), wir schafften es, das komplette Spiel mit allen Fragerunden und DVD-Hinweisen durchzuspielen und der Abend endete mit "Ping Pong" (Trinkspiel) und wilden Tanzeinlagen. Die letzten verliessen das "Sweaty Palms Hotel" gegen 6 Uhr morgens! Well done Stef und bis zum nächsten Mal! Oder bis zum catch up Pub Crawl...
It’s the first anniversary of the launch of the multi-million dollar Sweaty Palms hotel and casino. Only a few hand-picked guests have been invited to celebrate by the hotel’s owner Roland Ewynn. But during the big event, Roland is found dead in his office, stabbed by one of his guests!
You are invited to join us to help solve the mystery of the “Murder in Las Vegas.”
Your fellow guests will include:
Al Shukup - Elvis Impersonator (he’s a hunk a hunk of burning love!)
Bet Black - Pit Boss (Give her a spin, you might just win!)
Candi Tassel - Show Girl (she shakes her booty to earn booty)
Tommy Gunn - Mobster (he shoots first and asks questions later!)
Chip Leader – Poker Ace (he’ll flip on the turn and take you down the river!)
Sherry Strunk- Cocktail Waitress (she’ll serve drinks and herself on the bar!)
Jen Ewynn – Casino Hostess (she does anything to keep the punters coming!)
Harry Hou’Didme – (he likes to disappear in a poof!)
Sheik Aleg - Arab Billionaire (a wife a day makes the Sheik want to play!)
Scarlet O’Deara – Hollywood Starlet (quite frankly she doesn’t gives a damn!)
Die Einladung war von Steffi E - und meine Rolle war Candi Tassel!!! Nach etwas Shopping frenzy am Samstag morgen stand dann meint Outfit - eigentlich war nur das Kleid neu (und das war günstig von H&M) und der, ähhm, Kopfschmuck. Das Kleid wird noch Verwendung finden im Karneval 2009... Glitzer-Wimpern, Federboa & Co habe ich noch zu hause ausgegraben. Auch alle anderen Gäste hatten sich ihrer Rolle entsprechend verkleidet so gut es ging - und manche blieben den ganzen Abend "in character" :-) Aber seht selbst...
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| Las Vegas Murder Mystery Nov 2008 |
Montag, 17. November 2008
The city of luurve... 14.-16. November 2008
Wer es nicht weiss, seit Mitte der 90er bin ich treuer Fan des Eiskunstlaufsports - naja, mal mehr mal weniger enthusiastisch. Zeit und Geld spielen ne Rolle, accessibility und die Leistungen der Läufer ansich – einige Jahre lang gab es wenige Athleten die mich besonders begeistert haben nachdem meine Favourites alle ins sogenannte Profilager abgewandert waren, also habe ich den Sport eher sporadisch und nur im TV/ online verfolgt... Aber in letzter Zeit wird‘s wieder besser (siehe auch Blog entry hier)!
Live dabei war ich bereits 1997 (Grand Prix Finale, München), 2000 (EM, Wien), 2001 (Sparkassen Cup, Gelsenkirchen), 2002 (EM Lausanne) und 2004 (WM, Dortmund - aber da nur bei zwei Kür Events) und ab und an bei diversen Schaulaufen (Silvester Gala in Garmisch, Stars on Ice in Regensburg) aber auf die steh ich nicht wirklich, da fehlt irgendwie die Spannung.
Wie auch immer, seit ich in England bin wollte ich schon immer mal zum Grand Prix in Paris wegen der guten Anbindung – dieses Jahr hat es also geklappt. Und da die Wettbewerbe nur Fr und Sa nachmittag und abend stattfinden (zur Gala/Exhibition gehe ich wie gesagt nicht und die ist auch am teuersten von allem) bliebe auch noch etwas Zeit zum sightseeing.
Der Wettbewerb in Paris findet statt im Palais Omnisports in Bercy und heisst Trophée Eric Bompard (wie die Cashmere Pullis, ehemals Trophée Lalique – wie das Glas). Es ist einer von sechs Wettbewerben die den alljährlichen Eiskunstlauf Grand Prix darstellen. Die Eiskunstläufer suchen sich 2 oder 3 Wettbewerbe aus bzw werden zu diesen eingladen wenn sie nicht im eigenen Land stattfinden, und wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat kommt ins Finale. Dieses findet jedes Jahr woanders statt, dieses Jahr in Seoul in Korea. Die anderen Grand Prix Wettbewerbe (in der Reihenfolge ihrer Austragung) sind: Skate America, Skate Canada, Cup of China, Cup of Russia und NHK Trophy (Japan).
Übernachtet habe ich ziemlich günstig im (britischen, lol) St Christopher Hostel was ganz neu ist und nur wenige Metro-Stationen vom Gare du Nord. Eigentlich hatte ich ein 6-bed female dorm gebucht aber wurde dann in ein 10er gesteckt, was sie mir netterweise erst bei Ankunft mitteilten. Naja, etwas billiger war es dadurch und die 9 Amerikanerinnen waren ganz unterhaltsam...
Nach der Ankunft im Hostel am Fr gegen mittag hatte ich noch ein paar Stunden bevor es bei
Am nachmittag ging es zur Eishalle und dem Kurzprogramm der Herren, Paare, Damen und dem Originaltanz (den ich mir aber gespart habe da es doch ein langer Tag war mit Zug-Abfahrt um 7.30 und 5.30 aus dem Haus...). War schonmal nicht schlecht, ich traf ein paar Deutsche aus dem Eiskunstlauf-Internetforum und entdeckte auf der anderen Seite der Halle (dank Fernglas) zwei Fotografen die ich von früher/ aus München kannte... leider mussten sie die ganze Zeit arbeiten so dass wir uns nicht treffen konnten sondern nur SMS austauschen.
Samstag war der Tag ähnlich aufgeteilt. Nach Frühstück im Hotel (all you can eat baguette und cornflakes) ging es nach Montmartre bevor dort die Touristenmassen auftauchten - hatte mir ein paar Orte von der „Amelie-Tour“ rausgesucht - manche waren echt schwer zu finden! Dabei waren der Gemüseladen von Monsieur Colignon und das Cafe de deux moulins in dem Amelie arbeitet. Noch bei Sacre Cour vorbeigeschaut mit Aussicht auf Paris, dann ging es weiter zum Eifelturm, muss ja doch irgendwie sein, und am Ende des langegezogenen Parks vor dem Eifelturm (Parc du Champs de Mars) ergaben sich noch interessante Fotoperspektiven an der Le mur de la paix (Friedensmauer), sowie ein Blick auf die Militärschule.
Dann musste ich auch schon wieder raus nach Bercy um die Kürporgramme zu sehen. Auf dem Weg noch Baguette und Käse besorgt, naturellement! Wurde ein langer nachmittag/abend...
Zunächst die Herren – nachdem der deutsche Läufer, Peter Liebers, ein ganz gutes Kurzprogamm abgeliefert hatte, gab es auch in der Kür nur wenige Patzer und insgesamt eine gute Leistung für den newcomer. Der Favorit und Lokalmatador, amtierender Vizeweltmeister Brian Joubert, hatte bereits im Kurzprogramm mit aufgerissener Sprungkombi und anderen Fehlern verwundert und auch die Kür war nicht fehlerlos, so dass er am ende nur 4. wurde. Sein Landsmann Alban Preaubert dagegen begeisterte mit wenig Fehlern und Freude am Laufen und sicherte sich die Bronzemedaille – das französische Publikum machte ordentlich Stimmung (Gruss an den Fan mit der Fussballtroete direkt hinter mir, mir klingeln jetzt noch die Ohren...). Stars des Abends waren die bereits im Kurzprogamm positiv aufgefallenen jungen Läufer aus Kanada und Japan, die, wenn auch nicht fehlerlos wie im KP, Silber und Bronze abräumten. V.a. Patrick Chan der Kanadier hinterliess mit seiner schönen Interpretation der Musik seines Programms einen sympathischen Eindruck - und er schielt so nett ;-)))
Die Damenkonkurrenz war dagegen eher schlecht, die 1. Gruppe ein Sturzfestival und auch die Top-Girls wie Mao Asada machten viele Fehler. Gewonnen hat schliesslich die Kanadierin Joanie Rochette.
Zum Abschluss die Tanzkür, wo die Plazierung wie so oft sehr vorhersehbar war. Super fand ich wie auch schon letztes Jahr (ich sage nur Stichwort schottischer Kilt) die Briten, obwohl der ein oder ander „cringe“ Moment dabei war, wenn man sich bei manchen sexy Einlagen plötzlich wieder daran erinnerte dass Sinead und John ja Geschwister sind. Ehem, wie auch immer, sie bekamen Bronze, Silber ging an die Italiener und Gold an die Fanzosen.
Gegen 23 Uhr war ich dann wieder im Hostel und fiel nur noch ins Bett. Nach dem Auschecken um 10.30 am Sonntag war nicht mehr wirklich genug Zeit noch etwas zu unternehmen da der Zug um 12.30 ging, also blieb es bei Supermarkteinkäufen, ein bisschen um den Bahnhof laufen und lesen.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende! Vive la France...
Ganz unten ein paar Fotos aus Paris und vom Event – mit meiner Digitalkamera ist natürlich nicht viel zu machen was Sportfotos angeht aber die Spiegelreflex mitzuschleppen hätte sich bei nur zwei Tagen nicht gelohnt. Dafür hier ein paar Video –Links aus Bercy:
Preaubert FP http://www.youtube.com/watch?v=lry-6PJCnyY
Rochette FP http://de.youtube.com/watch?v=ucNOtI2unOM
AS & RS SP http://www.youtube.com/watch?v=LLHRKFR8560
Russen SP http://www.youtube.com/watch?v=4fYiYeTueFM
Der "scottish dance" der Kerrs vom letzten Jahr - weil's so schoen war in Goeteborg (und weil der Kilt so toll ist, hihi): http://www.youtube.com/watch?v=aHdBT9BWm9Y
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| Paris & Trophee EBC Nov 2008 |
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