Man sah sich wieder beim Frühstück am Sonntag – Pancakes und Blintzes im urkrainischen Cafe Veselka standen auf dem Programm (extrem empfehlenswert, & good value for money) sowie ein anschliessender Spaziergang durchs East Village. Das Wetter war wie schon am Vortag sehr heiss und sonnig und nach einer Fahrt mit der Subway zum Times Square ging es auf Touri-Busfahrt mit einem roten greyline open-top Bus. Wir machten den Downtown Loop vorbei an... siehe Fotoalbum am Ende!Zurück im Hotel trafen wir dann das letzte Mitglied der NY-Truppe, Wiebke, und gingen zusammen in der Craftbar essen – fand ich sehr lecker und zu empfehlen. Da die Rooftop Bar 230 vom Vorabend so gut angekommen war, gingen wir im Anschluss noch dorthin und es war wirklich schön, mit Blick auf die Stadt das Empire State Building und bei dem warmen Wetter war es draussen auch total angenehm. Wir unterhielten uns mit einigen Leuten, darunter Deutsche, Inder und Dom.Rep’s (wie nennt man die?).
Montag, Labour Day, Wiebke und Simone wollten noch etwas länger schlafen (sie waren auch länger in der Bar als Jenny und ich), so dass wir separat frühstückten. Es ging diesmal ins Sarabeth‘s in der Upper Westside und zu deren berühmten panckakes – ich hatte normale, Jenny Lemon Ricotta. Danach liefen wir Richtung Süden und schauten in Soho und Tribeca vorbei...
Am Nachmittag trafen wir Simone und Wiebke zur 2. Busfahrt am Seaport/Pier 17 wieder, diesmal der Brooklyn Loop. Dieser stand unter keinem guten Stern, da wir erst ewig warten mussten, dann der Tourguide ziemlich blöd war und zuguterletzt nach 2/3 der Tour der Bus das zeitliche segnete und wir mitten in Brooklyn ausgesetzt wurden. Wir fuhren schliesslich mit der Metro zurück und Wiebke liess sich ihr Ticket umändern, so dass sie noch eine andere Tour damit machen konnte.
Bei den Bustickets war auch eine „Free River Cruise“ dabei und zum Augsleich der enttäuschenden Busfahrt hängten wir die cruise direkt noch mit dran. Die Bootsfahrt war dann auch echt nicht schlecht - man fuhr erst zur Queensboro Bridge hoch und wieder zurück (vorbei an den Wasserfall Installationen von Olafur Eliasson), dann zur Statue of Liberty. Zum Abendessen hatten wir im Cafe Espagnol reserviert – Montags ist Lobster-Day und jeder von uns vertilgte ein solches Tierchen – für ca. 12 Euro umgerechnet! Dann wanderten wir noch ein bisschen in Meatpacking District/ West Village herum bis es wieder zurück ins Pod ging...
Dienstag: Simone und Wiebke machten sich auf zu einem Tag im Woodbury Fashion Outlet ausserhalb der Stadt. Jenny und ich wollten im Gegenzug die Shopping Tempel in New York City abklappern – Century 21, Soho & Co. Zuvor ein takeaway Frühstück (Pannini für mich, Bagel für Jenny) vom Cafe Metro um die Ecke, was wir im Greenacre Park gegenüber des Hotels am lauschigen Wassefall wegputzten.

Nachdem wir Stunden im Century 21 zugebracht hatten mit einer Ausbeute an Kleidern, Tops und Schuhen, bewegten wir uns vom Financial District langsam Richtung Norden. Soho gefiel mit besonders gut mit seiner Cast Iron (Gusseisen) Architektur und einer Mischung aus Chainstores, Boutiquen, Galerien und Cafes. Wir schauten vorbei bei Longchamps, im Apple Store und bei Anna Sui. Es ging weiter nach Norden und so langsam wurden die Taschen immer schwerer – Sandwich & Kaffee stop in TriBeCa in einem total netten, skandinavisch angehauchten Cafe. Überall wurden wir als Londoner/Engländer „erkannt“ (von der Ausprache her, nicht etwa als Deutsche – schon witzig...). Wir lieferten die Einkäufe im Hotel ab und machten uns am Abend noch einmal nach Chinatown und Little Italy auf, um in einem malayischen Restaurant zu essen. Little Italy fand ich ganz witzig und es war auch was los, von Chinatown war dagegen irgendwie nicht viel zu sehen und vieles schien geschlossen zu sein.
Mittwoch: Simone wollte einen Vormittag ausspannen und Wiebke musste noch ihre 2. Bustour machen. Ich ging zum Frühstuck mit Jenny im Carnegie Deli – riesige scrambled eggs! Die ‚ridiculoulsy large‘ sandwiches haben wir gar nicht erst versucht zu bewältigen und konnten nur fassunglos zuschauen was manch andere so auf ihrem Tisch hatten. Doggy-bag vorprogrammiert...
Abendessen gabe es in einem student/cheap Burger pub welches im Timeout empfohlen war. Cheap war es, aber irgendwie auch nicht viel mehr... ich weiss gar nicht was wir dann noch gemacht haben, ich glaube nur noch ins Hotel.
Donnerstag: Der Tag begann mit Obstsalat, Joghurt und Granola im Cafe Azzuro – nach 4 Tagen dauer-essen und jeden Tag ausgiebigem Frühstück und Dinner hatten heute alle Lust auf Obst.
Jenny zog es ins Natural History Museum, mich ins Museum of the City of New York, den Central Park und noch etwas sightseeing/shoppen bei Macy’s (Kosmetik) und Footlocker (Turnschuhe). Simone & Wiebke gingen ins MoMA (Museum of Modern Art) und noch shoppen.
Da Jenny am nachmittag noch im 1$-Bookshop versumpft war und Wiebke sich mit dem Deutschen aus der Rooftop Bar zum Essen in Long Island City traf, gingen Simone und ich allein abendessen im Market Cafe (auch wieder wie ich fand sehr lecker) und dann noch auf drinks im Gaslight wo wir ein paar mehr oder weniger merkwürdige Leute trafen (the necklace!).
Der Freitag startete mit Bagels, Pancakes und Toast im Metropolitain Cafe. Danach ging es zur supergünstigen Pediküre und Massage bei Jade Beauty Spa. Manche machten auch noch Maniküre, Facial und Augenbrauen wachsen. Vorbereitet wie wir waren ging es danach in den mitgebrachten Flip-flops um die Nägel zu schonen weiter zur nächsten Station - für Jenny hiess das MoMa, für Wiebke und Simone City Library und für mich Loehmann’s & nochmal Century 21.
Samstag schliefen wir alle aus – aber da um 12 auschecken angesagt war mussten noch die letzten Sachen gepackt werden um das Zimmer zu verlassen. Danach ein letztes Mal Frühstück beim Cafe Metro. Es blieben noch ein paar Stunden bis zur Abfahrt zum Flughafen. Jenny ging noch einmal in den Buchladen, Simone und Wiebke ruhten sich noch etwas aus und ich ging erst zum Postamt meine Karten loswerden, dann zu Century 21 (zum 4. Mal!?) und auf dem Rückweg zur Central Station auf ein slice NY Pizza. Als ich wieder rauskam ein erneuter Monsunregen, aber diesmal hatte ich den Schirm dabei. Wenn es in NY mal regnet dann gleich richtig – dieser Ausläufer des tropischen Sturms Hannah hörte auch bis abends nicht mehr auf, so dass sich unser Abflug etwas verzögerte, dann lief aber alles glatt und am Sonntag morgen kamen wir wieder in London an.
Hier unsere unzähligen (aber hoffentlich interessanten) Fotos: https://goo.gl/photos/LWirDXJvqcbPH71AA
Hier unsere unzähligen (aber hoffentlich interessanten) Fotos: https://goo.gl/photos/LWirDXJvqcbPH71AA
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| New York City September 2008 |

1 Kommentar:
SUUUUPER Bericht! Wenn ich irgendwann mal dazu komme selber was zu bloggen werde ich gnadenlos abschreiben. ;)
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