Sonntag, 26. Oktober 2008

Oktoberfest in München, 24. September - 1. Oktober 2008

Nach langer Vorabbplanung (viiiel zu spät im März 2008 versucht einen Tisch in einem Zelt an einem Samstag abend zu bekommen – das muss man eigentlich am 1. Januar machen - und am Ende mit einem Tisch am Nachmittag im Käferzelt noch ganz gut weggekommen; für 6 Leute gebucht und bezahlt aber zunächst nur zu zweit – Simone und ich – gewesen; erfolgreich Flüge zu nem annehmbaren Preis – mit AirBerlin - nach München gebucht) , ging es am Mittwoch 24.9. für mich nach München. Simone konnte leider nicht wie geplant mitfliegen, da sie geschäftlich umhergeschickt wurde, sie kam erst am Do abend an und übernachtetet bei einer Freundin, Ella. Wiebke aus Frankfurt (Ella’s Schwester) kam Fr abend dazu und die anderen Mitstreiterinnen, Birgit und Katrin, waren sowieso in München. Aber der Reihe nach...

Donnerstag verbrachte ich bei meinem Vater mit überwiegend nichtstun und ging am Nachmittag nach München einkaufen.

Freitag traf ich mich mit Simone, auch zum einkaufen, war ja klar, und um etwas über die Theresienwiese, wo das Oktoberfest stattfindet, zu wandern – um 17 Uhr an einem Freitag war natürlich an Zelt nicht mehr zu denken, also trösteten wir uns mit Erdbeerlimes an der Cocktailbude und fuhren einmal Wilde Maus. Beim versuchweisen Anstehen am Zelt kamen wir auch noch mit lustigen Südafrikanern, Amerikanern und Deutschen ins Gespräch – gemeinsam probte man (erfolglos) den Zwergenaufstand gegen die unbewegliche Securityfrau. So landeten wir am Ende im Hofbräukeller, einer Gaststätte die „Wies’n-Musik und Stimmung ab 23 Uhr„ versprach. Leider hielt die Werbung nicht was sie versprach. Aber die Apfelschorle war gut ;-)

Aber am Samstag klappte dann alles - bei strahlendem Sonnenschein und natürlich im Dirndl traf ich mich mit Katrin vorab auf nen Schwatz im Cafe bis wir dann mit Reservierungsgutschein bewaffnet am Zelt eintraffen um den Tisch zu sichern – man musste ganz schön anstehen und wenn man dort noch nie ne Reservierung hatte und nicht weiss wie es abläuft, war es ziemlich chaotisch rauszufinden wo wir hinmussten und wer zuständig war.
Endlich am Tisch angekommen, wurden die restlichen zunächst noch freien Plätze sofort von einigen Jungs belagert, die keine Reservierung hatten und eher illegal im Zelt waren. So hatten wir gleich Gesellschaft ;-)

Irgendwann machten wir uns allerdings Sorgen wo die anderen blieben. Ich fand dann über Handy raus, dass es draussen nun Absperrungen gab und nur einer nach dem anderen durchgelassen wurde – das totale Chaos. Letztendlich schafften es Ella, Wiebke, Simone und Birgit doch noch an den Tisch und die Boys mussten weichen. Ella und Birgit hatten auch noch ihre Boyfriends dabei – alle Mädels kamen in Tracht und schon bald wurde zu recht gut gemischter Musik der Hausband (naja, ein bisschen zu oft „Viva Colonia“) auf den Bänken getanzt. Wiesnhendel, Knödl, Brezen, Bier und Weinschorle kamen und verschwanden und die Zeit verging wie im Flug. Dann wurde das Zelt für die Abendreservierung komplett geleert.
Wir hingen noch eine Weile im Biergarten rum und vollendeten den Rest des Abends dann bei Cocktails in der Hongkong-Bar, dance-moves auf der After Wies’n Party im Parkcafe (von wo aus ich mich um 1 rum zur Nacht-Sbahn begab) und Disco im 089.
Sonntag gab es Weisswurstbrunch mit Papa und Elke und am Nachmittag fuhr ich zu meiner Mutter nach Oberhaching.
Montag morgen traf ich mich mit meiner Schulfreundin Britt zum Frühstück in Holzkirchen – dort arbeitet sie und fing etwas später mit der Arbeit an so dass wir uns treffen konnten. Ich musste ganz schön früh raus... Dann ging es mit der ‚BOB‘ nach München wo ich mich mit einer anderen Schulfreundin, Carolin, die ich seit dem Abi nicht mehr gesehen hatte, zum Kaffee trinken.
Im Anschluss daran traf ich meine Mutter und wir gingen zuerst Dampfnudeln am Kaffeestand vom Käferzelt esssen (sooo lecker), dann über die Festwiese spazieren und dann noch etwas richtiges in der Hühner- und Entenbraterei essen – sogar mit Live-Band!
Wieder zu Hause war nach dem vielen Essen nur noch ausruhen angesagt sowie die Planung des nächsten Tages. Da es zwar kalt aber trocken war wollte ich spontan nach Regensburg fahren um Freunde zu treffen. Hin ging es mit der Bahn, zurück mit ner Mitfahrgelegenheit.
Zu ziemlich unchristlicher Zeit ging es also am Dienstag morgen los und ich traf gegen halb 11 die Bärbel, eine Schulfreundin die gerade ihren Kunst-Magister gemacht hat, am Bahnhof Regensburg und wir gingen lecker frühstücken im Cafe Lila. Direkt danach traf ich Richard, ein Kommillitone der im Stadtplanungsamt arbeitet, zum Kaffee (bzw Mittagessen für ihn). Danach ging ich zu Bärbel nach hause, schaute mir ein paar ihrer Bilder an und wir guckten Urlaubsfotos. Schliesslich spazierten wir noch durch die Altstadt und ein paar Läden und dann musste ich auch schon wieder los.
Zurück in München ging ich noch Pizza essen mit meiner Mutter, im Eboli, was ich gar nicht mehr erkannte – tja, wenn man erstmal ein paar Jahre weg ist...
Mittwoch nachmittag, 1.10., ging es, nach ein paar „deutschen“ Einkäufen, zurück nach London.

Fotos vom Oktoberfest und drumherum:

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